Löschgruppe Brachthausen
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Mitglieder
In der Löschgruppe Brachthausen sind zur Zeit 21 Feuerwehrmänner aktiv. Desweiteren sind 5 Kameraden in der Ehrenabteilung, sowie 8 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr tätig!
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Einsätze
Im Durchschnitt hat die Löschgruppe 7 Einsätze im Jahr zu bewältigen (Durchschnitt der letzten 5 Jahre). Das entspricht in etwa ca.7% der Gesamteinsätze der Feuerwehren der Gemeinde Kirchhundem!
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Einsatzgebiet
Das Einsatzgebiet der Löschgruppe erstreckt sich über die Ortschaft Brachthausen bis zur Vorspanneiche (Richtung Hilchenbach) sowie den Ortschaften Kohlhagen und Ahe mit einer ungefähren Einwohnerzahl von 520 Personen.
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Gerätehaus
Das Gerätehaus wurde in den 50gern erbaut und steht an der Straße „Schartenbergweg 6B“. Der Anbau wurde im Jahr 2001 fertig gestellt. Es hat einen Stellplatz, der durch ein KTLF belegt wird. Die Umkleide, mit 30 Spinden und weiteren separaten Haken, befindet sich mit in der Fahrzeughalle. Hier dran schließt ein kleiner Schulungsraum an, der gegebenenfalls zur einer zweiten, identischen, Fahrzeughalle umgebaut werden kann. Er ist allerdings durch einer abgehängten Decke „gemütlich“ eingerichtet. Desweiteren befindet sich um Erdgeschoss eine große, getrennte, Toilettenanlage für Männer und Frauen. Im Obergeschoss befindet sich ein großer Schulungsraum, der auch von dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr als Proberaum genutzt wird. Deshalb gibt es auch einen kleinen Noten-/Instrumentenraum auf der Etage. Es gibt auch ein etwas größere Küche. Der Dachboden wird als Kleiderkammer der Löschgruppe Brachthausen sowie des Musikzuges und als Materiallager benutzt.
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Fahrzeuge
Zur Zeit hat die Löschgruppe 1 Einsatzfahrzeug,
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TSF-W
Fahrgestell: MAN 8.180 Motorleistung: 180 PS Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe Aufbauhersteller: Fa. Schmitz, Wilnsdorf Baujahr: 2002/2003 Indienststellung: 02.2003
Funkrufname: 4/48/2 Besatzung: 1/5 Tank: 1000 Liter Pumpe: TS 8/8 und Hochdruckpumpe im Fahrzeug
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Die Löschgruppenführer der Löschgruppe Brachthausen seit 1930
1930 - 1940 Bernhard Tigges (Bürgermeister) 1940 - 1955 Johannes Schmelzer (Dorf-Lehrer) 1955 - 1961 Josef Gehle 1961 - 1971 Siegfried Siepe 1971 - 1978 Fritz Peetz 1978 - 1979 Heinz Wesel 1979 - 1996 Eugen Burghardt 1996 - 2001 Ingo Eberts 2001 - Heute Christian Eberts
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Geschichte der Löschgruppe Brachthausen
Am 18. Mai 1930 wurde die Freiwillige Feuerwehr Brachthausen durch den damaligen Bürgermeister Bernhard Tigges gegründet. Den Anstoß gab der Brand der Bäckerei Graube in Brachthausen, bei dem im Einsatz als Brandwehrpflichtiger Heinrich Hüttmann tödlich verunglückte. Zukünftig wollte man besser ausgebildet dem „Roten Hahn" entgegentreten. Für eine wirklich intensive Schulung war eine Pflichtbrandwehr nicht geeignet , daher schlossen sich 52 aktive und 9 passive Mitglieder dem Freiwilligen Feuerwehrverein an. Von der Pflichtwehr übernahm man eine Druckspritze, ca. 120 m Schläuche und verschiedene Ledereimer. Die damalige Gemeinde Kohlhagen (hierzu gehörten die Orte Brachthausen, Wirme, Silberg, Varste und kleinere Gehöfte umher) unterstütze das Vorhaben. Es konnten eine neue Druckspritze, eine Ausziehleiter, zwei Hakenleitern, neues Schlauchmaterial und 30 neue Uniformen angeschafft werden. Zu letzteren steuerte jeder Feuerwehrmann 3 Reichsmark zu. Auf Jahre hin musste man sich für die Abstellung der Geräte mit einem alten Schuppen begnügen, der weder Boden noch Decke hatte, 3 x 5 x 2 m groß war und unterhalb der Kapelle Brachthausen stand. Ein Fanfarenkorps, der Vorgänger des 1951 gegründeten Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Brachthausen, wurde 1934 ins Leben gerufen. Immer wieder mussten die Wehrmänner zu Gebäude- oder Waldbränden eilen. Wegen der Höhenlage war es zur Winterzeit nicht immer leicht, den Dienst in der blauen Uniform zu leisten. So z.B. als bei einem Scheunenbrand im Jahre 1939 das Wasser in den Schläuchen und in der Pumpe gefror. Während des II. Weltkrieges war , durch feindliche Fliegertätigkeit beding, die Waldbrandgefahr erheblich gestiegen. Zur Sicherheit wurden sämtliche Fichtenkahlschläge durch die Wehr abgebrannt. Aus dem Erlös einer Spende der Automobilindustrie zum Führergeburtstag erhielt die Wehr 1943 eine moderne TS 8 (Tragkraftspritze). 1943/1947 konnte dann ein Feuerwehrgerätehaus mit Turm errichtet und der Wehr übergeben werden. Die im Jahre 1943 geschenkte TS 8 hatte 1957 ausgedient und wurde durch eine neue Tragkraftspritze ersetzt. Als 1964 auch noch ein TSF-T mit Truppbesatzung (1+2 Mann) folgte, war der Ausrüstungsstand zur damaligen Zeit genügend. Im Jahr 1981 folgte ein neues TSF (Hersteller Fa. Schlingmann) auf Mercedes-Benz 308 mit 3,5t-zulässigem Gesamtgewicht. Dieses Fahrzeug, ausgestattet mit Staffelbesatzung (1+5 Mann) und einer heckseitig eingeschobenen TS8/8, erfüllte zur vor über 20 Jahren voll den Ansprüchen. Am 1. Februar 2003 wurde das alte TSF durch ein neues Löschfahrzeug ersetzt. Das 7,5t MAN-Lkw-Fahrgestell besitzt einen 180-PS-Motor. Der Aufbau wurde von der Fa. Schmitz gefertigt und beinhaltet einen 1000-Liter-Wassertank sowie 60-Meter-Schnellangriff, Lichtmast und verschiedene Gerätschaften zur technischen Hilfe.
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