neue Atemschutzträger in der Feuerwehr

In den vergangenen Wochen nahmen sieben junge Feuerwehrleute aus der Gemeinde Kirchhundem und ein Kamerad aus der Stadt Attendorn an einem Atemschutzlehrgang am Feuerwehrgerätehaus in Kirchhundem teil.
Unter der Leitung von Hauptbrandmeister Christian Schmies erlernten die Kameraden in dem 36-stündigen Lehrgang den richtigen Umgang mit den umluftunabhängigen Pressluftatmern, das richtige Vorgehen im Brandeinsatz und die Rettung eines verletzten Atemschutztrupps. Dies ist der Worst Case bei der Feuerwehr und wird regelmäßig von allen Kameraden geübt. Aber auch die rechtlichen und gesetzlichen Grundlagen, sowie die Atmung des Menschen wurden gründlich besprochen.
Ein neues Thema auf dem Stundenplan war dieses Jahr das Arbeiten mit der Drehleiter: Die Leiter wurde bestiegen und das Übersteigen aus dem Drehleiterkorb in eine Brandwohnung über ein geöffnetes Fenster geübt. In größerer Höhe aus einem Korb in ein Fenster einsteigen kostet einiges an Überwindungskraft.
Das größte Highlight kam zum Schluss – der Besuch des gasbefeuerten Brandcontainers der Feuerwehr Sundern. Hier wurde das erlernte Wissen praktisch und unter realen Bedingungen angewendet. Für alle Teilnehmer war es der erste Kontakt mit einem Brandraum, in dem über 400 Grad Celsius herrschen.
Der Lehrgang schloss mit einer theoretischen und praktischen Prüfung ab, die alle Kameraden erfolgreich bestanden. Dies sind: Jan Kosina (LZ Attendorn), Robert Schauerte, Simon Wollny (beide LZ Kirchhundem), Steffen Krippendorf, Felix Sasse (beide LG Oberhundem), Toni Tigges (LG Selbecke), Steffen Schröter (LG Welschen Ennest), Felix Hermes (LG Wirme).

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