LG Welschen-Ennest

Löschgruppe Welschen EnnestMitglieder

In der Löschgruppe Welschen-Ennest sind zur Zeit 27 Feuerwehrmänner aktiv.
Desweiteren sind 6 Kameraden in der Ehrenabteilung, sowie 2 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr tätig!

 

 

Einsatzgebiet

Das Einsatzgebiet der Löschgruppe erstreckt sich über die Ortschaften Benolpe, Rahrbach, Kruberg, und Welschen-Ennest mit einer ungefähren Einwohnerzahl von 3010 Personen.

 

 

Gerätehaus

Das Gerätehaus wurde 1984 erbaut und steht in der „Hagener Str.10“. Es hat zwei Stellplätze, die durch ein LF 16/12 und ein TLF 8/18 belegt werden. Die Hallen sind mit elektrischen Garagentoren ausgestattet. Die Umkleidespinde befinden sich hinter und neben den Fahrzeugen in der Fahrzeughalle. Im Obergeschoss sind Sanitäranlagen, für Frauen und Männer getrennt, vorhanden. Desweiteren befindet sich dort ein größer Schulungsraum mit ein Büro für den Löschgruppenführer und eine Küche. Der Dachboden wird als Abstellraum genutzt.

 

 

 

Fahrzeuge

Zur Zeit hat die Löschgruppe zwei Einsatzfahrzeuge,

LF 16/12

Fahrgestell: Mercedes Atego 1225hlf-welschen-ennest-2
Motorleistung: 256 PS
Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe
Besatzung: 1/8
Tank: 2000 Liter
Pumpe: FP 8/8; TS 8/8

 

TLF 8/18

Fahrgestell: MB Unimog U 1300 L
Motorleistung: 131 PS
Getriebe: 8-Gang Schaltgetriebe
Aufbauhersteller: Schlingmann
Baujahr: 1983
Indienststellung: 03.1983
Besatzung: 1/2
Tank: 1800 Liter
Pumpe: FP 8/8

Die Löschgruppenführer der Löschgruppe Welschen-Ennest seit 1926

1926 – 1930 Josef Tillmann
1930 – 1931 Emil Höfer
1931 – 1933 Jakob Brachthäuser
1933 – 1937 Karl Hellekes
1937 – 1960 Peter Rademacher
1960 – 1982 Josef Kölsch
1982 – 1991 Dieter Wunderlich
1991 -2002 Friedrich Kordes
2002 – 2005 Uwe Berens
2005 – 2017 Tobias Groß

2017 – Heute Martin Kowol

stellv. Löschgruppenführer Florian Fisahn

stellv. Löschgruppenführer Florian Fisahn

 

 

 

 

Löschgruppenführer Martin Kowol

 

 

Geschichte der Löschgruppe Welschen-Ennest

Die Wehr wurde am 21.02.1926 in Anwesenheit von Amtmann Grevenstein und Kreisbrandmeister Diekmann durch den Gemeindevorsteher Robert Schröder ins Leben gerufen. Sie war 40 Mann stark und erhielt 1927 eine neue Handdruckspritze. Für 300 Reichsmark wurden 40 gelb braune Arbeitsröcke gekauft. Die Feuerlöschgeräte waren im Gerätehaus am Wolfshorn untergebracht, einem Mehrzweckhaus, das der Gemeinde gehörte und auch der Unterstellung des Totenwagens diente und durchziehenden Tippelbrüdern ein Dach bot.

1928 konnte gegenüber dem Gerätehaus ein Steigerturm errichtet werden, der bis zum Jahre 1963 genutzt wurde und dann schon ziemlich baufällig, der Flurbereinigung zum Opfer fiel.

1929 gab es im Ort noch drei strohgedeckte Häuser. Bei den Einsätzen der Wehr ereignete sich so mancherlei. Die Dienstsprache war „Platt“. So gab der Brandmeister Tillmann beim Brand des Bahnpostenhäuschens in der Quermecke im Jahre 1930 den Befehl: Nun gatt alle op en Balken und ruimet dat Dingen ab.

Ebenfalls 1930 wurde die Wehr zu einer Suchaktion eingesetzt, nachdem auf den Postbeamten von Welschen Ennest ein Raubüberfall verübt worden war- doch blieb sie ohne Erfolg. In Benolpe soll die Wehr bei Brandeinsätzen immer wieder von der Einwohnerschaft des Ortes belästigt worden sein. als am 03.10.1931 Eberts Haus brannte, konnte sie erst nach zwei Stunden und auch da nur unter Polizeischutz zur Brandstelle gelangen.

Natürlich hat in dieser Zeit der „Rote Hahn“ tüchtig zupacken können. Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, dass diese Reibereien dann auch zur Gründung der Wehr in Benolpe mit beigetragen haben, die 1931/1932 erfolgte. Ebenso gründete man auch in Rahrbach eine Wehr. Doch lösten sich beide nach dem Kriege weider auf und die Wehr Welschen Ennest musste den Brandschutz für das Gesamtgebiet wieder übernehmen.

In den Kriegsjahren stelle die Reichsbahn leiheise eine Motorspritze zur Verfügung wofür man die erhöhte Brandschutzsicherung der Bahnanlagen und Gebäude erwartete. Nach dem Zusammenbruch erhielt die Wehr durch Amtsbrandmeister Kebbekus erneut eine Motorspritze, die dem Vernehmen nach aus amerikanischer Kriegsbeute gestammt haben soll.

1952 erwarb die Wehr von der Firma Kaiser & Kellermann einen gebrauchten LKW, den sie zum Feuerwehrfahrzeug umbauen ließ. Doch schon vier Jahre später hatte der Wagen ausgedient; die Wehr erhielt ein normgerechetes LF8. Das Lf8( Marke Opel Blitz) aus dem Jahre 1956 wurde 1975 an Oldtimerliebhaber verkauft und fährt auch heute noch im Raum Finnentrop.

1961 folgte eine TS8 und 1964 ein zusätzätliches TSF-T(VW Bulli) 1965 wurde dann noch eine zweite TS 8 beschafft.

Im Jahre 1964 wurde der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses begeonnen das am 21.02.1966 der Wehr übergeben wurde ( Garagen unterhalb des Jugendheims )

Da das LF 8 aus dem Jahre 1956 nun schon 19 Jahre im Standort Welschen Ennest verweilt hatte, wurde es 1975 durch ein neues größeres LF8 schwer ( Marke Mercedes Benz ) ersetzt. Um den Brandschutz auch weiterhin zu gewährleisten wurde 1983 ein weiteres größeres Fahrzeug ( TLF 8/18 Marke Mercedes Benz ) angeschafft.

Nun wurde das late Gerätehaus unterhalb des Jugendheims zu klein, so dass im gleichen Jahr noch mit dem Bau eines größeren und modernen Gerätehaus an der Hagener Straße begonnen wurde, das schließlich am 15.09.1984 seinen Zweck übergeben werden konnte.

Die Kommentare wurden geschlossen